Ein medizinischer Rat von Dr. med. H.-B. Bludau

Sommerbräune ohne Nebenwirkungen

Gebräunt am Strand – für die meisten der Inbegriff des erfolgreichen Urlaubs. Doch unsere Haut bräunt, um sich zu schützen! Die Sonne sendet neben sichtbarem Licht auch ultraviolette, nicht sichtbare Strahlen, deren Klassifizierung von UVA-UVC reicht. Und die sind mit äußerster Vorsicht zu genießen! Das langwellige UVA-Licht dringt relativ tief in die Haut ein, schädigt das Kollagengerüst der Haut und führt zu verstärkter Hautalterung, zu Pigmentflecken und Faltenbildung. Das kurzwellige hochenergetische UVB-Licht regt die pigmentbildenden Zellen an, wodurch die langsam einsetzende, starke Bräunung kommt – und der Sonnenbrand. Man nimmt heute an, dass vor allem frühe und häufige Sonnenbrände die Entstehung des "schwarzen Hautkrebs“, des malignen Melanoms, verursachen. Aber auch übermäßiges, langjähriges Bräunen ohne Sonnenbrand begünstigt Krebs, besonders den "weißen Hautkrebs“ (Basalzellkarzinom). Er entsteht vor allem auf chronisch der Sonne ausgesetzten Hautarealen wie Stirn, Gesicht, Rücken oder Brust.

Bladau

Natürlich hat unser Sonnenlicht – in Maßen! – auch unbestreitbar positive Effekte: es hebt unsere Stimmung, regt die Vitamin-D-Produktion in der Haut an und bringt unser Immunsystem auf Trab. Was also tun? Genießen Sie die Sonne mit einem sorgfältigen Schutz! Verteilen Sie genügend Sonnencreme (ca. 30ml/ Körper) mit möglichst hohem Lichtschutzfaktor gleichmäßig auf der Haut. Selbst wenn ihre Haut eine hohe Eigenschutzzeit hat, sollten Sie nicht länger als 2 Stunden Sonnenbaden – Nachcremen verlängert den Schutz nicht! Übrigens wird man, gut geschützt, auch im Schatten urlaubsbraun.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website: www.fuerteventura-doctor.eu

Ein medizinischer Rat von Dr. med. H.-B. Bludau, Facharzt für Innere Medizin

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