Familienaufstellungen und Weihnachten
Mai, 2019

Feministische Rubrik

Wovon wir sprechen, wenn wir vom Arbeitskampf sprechen

Wir haben es wieder getan! Der Monat Mai riecht nach Frühling und schmeckt nach Arbeiterkampf. Am 1. Mai ist das Fest der Arbeit, ein Feiertag, der mit Forderungen verbunden ist und mit der Zeit an Bedeutung verloren hat, während das Konzept „Arbeitskampf” gegen „Arbeitsrechte” ausgetauscht wurde. Genau wie die Gefahr besteht, dass der „feministische Kampf” zum „Kampf für die Gleichberechtigung” wird. Wir arbeitenden Menschen, die ein Bewusstsein haben, wollen nicht nur Arbeitsrechte, die immer davon bedroht sind, gekürzt oder abgeschafft zu werden, sondern wir wollen das Konzept der Arbeit verändern.

Wir sind von der Sklaverei über die industrielle Revolution zur geregelten Lohnarbeit gekommen. All diese Errungenschaften wurden von wunderbaren Personen erkämpft. Wir haben unsere Lebensqualität verbessert, aber wir haben das Problem nicht an der Wurzel gelöst. Wir Feministinnen fordern nicht nur Rechte, sondern wir wollen die Art und Weise verändern, auf die wir auf dieser Welt leben. Wenn wir vom Feminismus sprechen, sprechen wir nicht von besseren Lebensbedingungen für den Sklaven, sondern davon, die Sklaverei abzuschaffen. Wenn wir vom Feminismus sprechen, sprechen wir nicht von einem anständigen Gehalt, sondern von der Verteilung des Reichtums. Wenn wir vom Feminismus sprechen, sprechen wir vom Arbeitskampf aller arbeitenden Menschen, die Lohnarbeit machen.

Der Feminismus beginnt mit der Ursache der Dinge, deshalb haben wir damit angefangen zu sagen, dass wir nie wieder „Die Slavin des Sklaven” sein werden. Und von diesem Gesichtspunkt sagen wir, dass der Feminismus alle Personen betrifft, die von Fesseln festgehalten werden. Für den Feminismus sind Ungerechtigkeit, Missbrauch, Ungleichheit, Herabsetzung, Beleidigung, Hetze, Unmenschlichkeit usw. ein Grund zu kämpfen, egal ob das im Arbeitsumfeld oder woanders passiert. Wir Feministinnen wollen folglich eine neue Welt, die wir in unseren Herzen haben.

Txus, die Tochter von Mari Carmen Feministinnen auf Fuerteventura
sras.feministas.ftv@gmail.com

 

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