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Dic, 2018

"Die Ursprünge und die Geschichte des Turróns und des Staubgebäcks "

Hinter den typischen Weihnachtssüßigkeiten verstecken sich interessante Geschichten.

DSie sind aus Mandeln, Schokolade, Eigelb oder Obst, hart oder weich, … Es gibt unzählige Sorten von Turron und ebenso viel verschiedenes Staubgebäck. Das sind zwei Produkte mit einer langen gastronomischen Tradition, die in der Weihnachtszeit in keinen Häusern fehlen dürfen.

Die Ursprünge des Turróns

Es ist ein Lebensmittel, das aus Zucker und Mandeln zubereitet wird. Man glaubt, dass sich im alten Griechenland die Athleten, die an den olympischen Spielen teilnahmen, von dieser Paste aus Mandeln und Honig ernährten, die einen hohen Energiegehalt hat. Es entstand jedoch im XI. Jahrhundert auf der arabischen Halbinsel. Unter den arabischen Süßwaren gibt es tatsächlich viele Produkte aus Mandeln und Honig. Die ersten Bezüge auf das „Turun” findet man in dem Werk „De medicinis et cibis semplicibus”, das von einem arabischen Arzt verfasst wurde. Seitdem wurde diese Süßigkeit auf der iberischen Halbinsel verbreitet. Der wahre Ursprung des Turrón ist allerdings unklar, denn es gibt auch Geschichten, die erzählen, dass das Turrón unter der Herrschaft von Felipe IV auftauchte. Und zwar in Barcelona, wo ein Wettbewerb organisiert wurde, um ein Lebensmittel zu finden, das lange aufbewahrt werden konnte, ohne zu verderben. Der Sieger war ein Konditor namens Turrons, der für diesen Anlass Scheiben aus Mandeln und Honig zubereitet hatte. Die Ursprünge des Turrón werden gewöhnlich fälschlicherweise mit dem Ort Jijona (Alicante) in Verbindung gebracht. Dort begann man zwar früh, diese Süßigkeit zuzubereiten, aber sie wurde verändert und dann weiches Turrón oder Turrón aus Jijona genannt. Unter diesem Namen ist dieses Produkt heute international bekannt.

Geschichte des Staubgebäcks

Was das Staubgebäck (Polvorones) betrifft - diese kleinen Leckereien sind eine Unterart des Schmalzgebäcks (Mantecados). Es sind kleine Süßigkeiten, die traditionsgemäß aus Weizenmehl, Schweineschmalz und Zucker zubereitet werden. Diese Weihnachtssüßigkeit entstand im XVI. Jahrhundert in Folge einer überschüssigen Ernte. Das Staubgebäck entstand in Andalusien, in Estepa. Dort war es üblich, Schweineschmalz für Backwaren zu verwenden, da diese Tiere in den Eichenwäldern gezüchtet wurden. Es gibt Unterschiede zwischen dem Schmalzgebäck und dem Staubgebäck. Das erstere zerkrümelt leichter, da es weniger Mehl enthält. Außerdem gehören Mandeln in unterschiedlichen Anteilen zu den Zutaten des Staubgebäcks. Die beiden Süßigkeiten werden auch unterschiedlich gebacken. Das Staubgebäck wird mit einer wesentlich höheren Temperatur gebacken und in Papier eingewickelt, damit es plattgedrückt wird und nicht kaputt geht, bevor es gegessen wird. Aber nun schauen wir wieder in die Vergangenheit zurück … Im XIX. Jahrhundert bereitete Filomena Micaela Ruiz, die als Colchona bekannt ist, ein trockeneres Schmalzgebäck zu, das in verschiedene Orte gebracht werden konnte. Ihr Mann war Transporteur. Das Produkt kam in einem besseren Zustand, frisch und mit der charakteristischen Konsistenz an, für die es heute bekannt ist. Anfang des XX. Jahrhunderts war das Staubgebäck schon in ganz Andalusien verbreitet und 1928 wurden schon die ersten Knetmaschinen im Produktionsprozess benutzt. 1939 wurden 400.000 Kilo Schmalzgebäck hergestellt. Diese Süßigkeiten, die es an Weihnachten noch immer in allen Häusern gibt, haben eine bedeutende Geschichte.

 

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