Interview
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Julio. 2019 2.00

Bentejuí Hernández – Koordinator von Mestura Puerto

"Wir hoffen, dass Mestura Puerto ein Treffpunkt für alle Bürger bleibt“

Wir befinden uns in dem kleinen Büro von Mesura Puerto. Dort treffen wir den mit dem Architekten und Stadtplaner Bentejuí Hernández, der Koordinator dieses Projekts ist und auch einem internationalen Netzwerksnamens Civicway angehört. Es sind Menschen, die sich sowohl in Europa als auch in Lateinamerika mit dem Fragen befassen, die mit der Anpassung der kollektiven Intelligenz an das Territorium zu tun haben.

Und was ist Mestura Puerto?

Es ist vor allem Innovation und beinhaltet eine Studie über Experimente im Bereich der Städteplanung. Als Hauptstadt verfügt Puerto del Rosario nicht über die Ausstattung, die sie pro Einwohner haben sollte. Es handelt sich um ein Projekt, das vom Amt für Bürgerbeteiligung der Stadtverwaltung von Puerto del Rosario gefördert und von Fasebase koordiniert wird. Mestura Puerto ist ein Rahmen, der für eine aktive Beteiligung und Treffen der Bürger von Puerto del Rosario offen ist und die Annäherung zwischen den verschiedenen Sektoren der Stadt fördert. Wir beabsichtigen, globales Wissen auf lokaler Ebene einzusetzen. Wir stützen uns auf das Wissen dieses internationalen Netzwerks und haben eine Art Beratungsfirma.

Und was ist Fasebase?

Es gehören mehrere Architekten und eine Psychologin dazu. Wir arbeiten auf eine professionelle und unabhängige Weise.

Und wie wird dieses Projekt entwickelt?

Es ist ein Prozess, der durch die Dynamik der Bürgerbeteiligung versucht, den Zustand des öffentlichen Raums in Puerto del Rosario zu analysieren und so die Verbesserungen und die ersten Maßnahmen zu definieren, um sicherzustellen, dass unsere Hauptstadt verbessert wird, ohne ihre Persönlichkeit zu verlieren, und eine Art „Stadt mit der Seele eines Stadtteils“ zu schaffen. Wir haben im September 2017 einer intensiven Diagnose begonnen. Dann haben wir uns mit Schlüsselpersonen aus verschiedenen Bereichen getroffen. Wir sprachen mit Kommunaltechnikern, mit dem Verbandswesen, etc. Wir haben auch thematische Spaziergänge unternommen, um die Probleme der städtischen Räume aus erster Hand kennenzulernen. Und daraus entstanden 10 strategische Aktionen, die entwickelt werden mussten. Zuerst bekamen wir ein kleines Büro in La Gavia de los Hormiga, um eine Methodik zur Gestaltung des öffentlichen Raums zu entwickeln. Wir haben diesen Park als Beispiel genommen, der nicht in einem optimalen Zustand war, aber ausreichende Eigenschaften hatte, um verbessert werden zu können.

Wie können unsere Leser mehr über Mestura Puerto erfahren?

Die gesamte Dokumentation finden sie auf der Website: www.mesturapuerto.es, wo sie mehr über das Projekt erfahren können. Wir haben auch versucht, Bereiche für die Beteiligung auf verschiedenen Ebenen zu schaffen, von der persönlichen Beteiligung bis hin zur Arbeit in sozialen Netzwerken. Wir haben offene Kommunikationskanäle für bestimmte Projekte usw. Wir wollen, dass es ein nützliches und offenes Mittel ist, das von anderen Menschen in anderen Bereichen eingesetzt werden kann. Sie können zum Beispiel die Methodik von La Gavia verwenden und sogar verbessern, indem sie neue Ideen und Mittel einbringen.

Sie sind zurzeit in der zweiten Phase, stimmt das?

Offiziell wurde diese zweite Phase am 17. Mai abgeschlossen. Sie endete mit Veranstaltungen in Tetir und in La Charca. Wegen den politischen Veränderungen steht nun eine Konsolidierung in der Zukunft an und damit die Möglichkeit, konkrete Maßnahmen zu ergreifen, da die Protokolle bereits fertiggestellt sind. Wir hoffen, dass Mestura Puerto weiterhin ein echter Treffpunkt für alle Bürger sein wird.

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