Fuerteventura
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September. 2019

Zweite Phase der archäologischen Ausgrabungen in der Höhle von Villaverde

Die zweite Phase der archäologischen Ausgrabungen hat in der Höhle von Villaverde begonnen, einem Ort, der zum Kulturgut von besonderem Interesse erklärt wurde und an dem sich ein wichtiges Ureinwohner-Dorf befindet, das möglicherweise etwa ein Jahrtausend lang bewohnt war. Damit dieserKulturraumvon enormem Wert weiterhin erforscht werden kann, hat sich die Gemeindeverwaltung von La Oliva zum ersten Mal an einem solchen Projekt beteiligt und gemeinsam mit der Generaldirektion für Kulturerbe der Regierung der Kanarischen Inseln die Forschungsarbeiten, die von Arenisca Arqueología durchgeführt werden, kofinanziert. Die Gemeinde hat auch die Installierung einer Reihe von Informationstafeln an der Außenseite der Höhle finanziert. „Diese großformatigen Tafeln enthalten interessante Informationen darüber, wie die Höhle 1979 entdeckt wurde, über die Gräber eines Mannes und eines Kindes, die damals Gefunden wurden, sowie über die Kultur der Mahos und die Behälter und Utensilien, die sie verwendeten“, erklärte die Beauftragte für Kulturerbe, Iballa Pérez. In der Nähe der Kreuzung von Villaverde verdecken die Tafeln den Eingang der Höhle und machen den Besucher auf die Existenz dieses Raumes aufmerksam. Ein QR-Code verweist auf die Website www.yacimientocuevadevillaverde.org, wo umfangreiche Informationen über den Standort verbreitet werden, wie z.B. Interviews mit Experten, ein Tagebuch der Ausgrabung oder ein interessanter dreidimensionaler virtueller Besuch der Vulkanröhre. Die zweite Phase der archäologischen Ausgrabungen hat in der Höhle von Villaverde begonnen, einem Ort, der zum Kulturgut von besonderem Interesse erklärt wurde und an dem sich ein wichtiges Ureinwohner-Dorf befindet, das möglicherweise etwa ein Jahrtausend lang bewohnt war. Damit dieserKulturraumvon enormem Wert weiterhin erforscht werden kann, hat sich die Gemeindeverwaltung von La Oliva zum ersten Mal an einem solchen Projekt beteiligt und gemeinsam mit der Generaldirektion für Kulturerbe der Regierung der Kanarischen Inseln die Forschungsarbeiten, die von Arenisca Arqueología durchgeführt werden, kofinanziert. Die Gemeinde hat auch die Installierung einer Reihe von Informationstafeln an der Außenseite der Höhle finanziert. „Diese großformatigen Tafeln enthalten interessante Informationen darüber, wie die Höhle 1979 entdeckt wurde, über die Gräber eines Mannes und eines Kindes, die damals Gefunden wurden, sowie über die Kultur der Mahos und die Behälter und Utensilien, die sie verwendeten“, erklärte die Beauftragte für Kulturerbe, Iballa Pérez. In der Nähe der Kreuzung von Villaverde verdecken die Tafeln den Eingang der Höhle und machen den Besucher auf die Existenz dieses Raumes aufmerksam. Ein QR-Code verweist auf die Website www.yacimientocuevadevillaverde.org, wo umfangreiche Informationen über den Standort verbreitet werden, wie z.B. Interviews mit Experten, ein Tagebuch der Ausgrabung oder ein interessanter dreidimensionaler virtueller Besuch der Vulkanröhre. Jeden Freitag finden Führungen statt Das Forscherteam von Arenisca Arqueología organisiert jeden Freitag ab 13:30 Uhr Führungen durch die Fundstätte. Diese Besuche sind kostenlos und für die breite Öffentlichkeit zugänglich. Die archäologischen Ausgrabungen in der Höhle von Villaverde gehen weiter Während die letzte archäologische Untersuchung im Jahr 2018 von der Generaldirektion für das Kulturerbe der Regierung der Kanaren gefördert wurde, ist die Gemeinde La Oliva in dieser zweiten Phase sowohl an der Finanzierung als auch an der Übertragung des Raums beteiligt, da sich die Höhle im Gemeindegebiet befindet. Diese Phase wird fünf Monate dauern. Sie begann im Juli 2019 und beinhaltet Neuerungen wie die Erweiterung des Ausgrabungsbereichs, den Versuch, die Fundstätte abzugrenzen oder eine neue Analyse des archäologischen Materials. In diesem Sinne werden bioanthropologische Studien an den Überresten eines erwachsenen Mannes und eines Kindes durchgeführt. Es werden Analysen des in der ersten Phase entnommenen Materials angefertigt, um mehr über die Vegetation, das Klima und die Landschaft in der Vergangenheit zu erfahren. Außerdem wird nach Saatgut gesucht, um zu verstehen, ob es landwirtschaftlichen Anbau gab. Die Höhle von Villaverde wurde 1979 nach dem Einsturz, den einige Arbeiten in dieser Vulkanröhre verursacht haben, entdeckt. In ihrem Inneren wurden eine sehr interessante Grabstätte von Ureinwohnern, sowie Überreste von Siedlungen entdeckt. Nach den ersten Ausgrabungen in den 80er Jahren wurden die Ausgrabungen im vergangenen Jahr, drei Jahrzehnte nachdem die Forschung eingestellt worden war, wieder aufgenommen.