Fuerteventura
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Mai, 2019 2.00

Die Grabstätte in der Höhle von Villaverde stammt von den Ureinwohnern aus der Zeit zwischen dem XII. und dem XIII. Jahrhundert.

Die Gemeindeverwaltung von La Oliva hat gezeigt, dass sie sich verpflichtet, das historische Erbe der Gemeinde und von Fuerteventura zu erhalten, indem sie die Erforschung der Höhle von Villaverde finanziert. Im Innern dieses Vulkantunnels, der 1979 entdeckt wurde, wurden eine sehr interessante Grabstätte der Ureinwohner sowie die Überreste einer Siedlung gefunden, deren Bedeutung drei Jahrzehnte nach Abbruch der Untersuchung bestätigt wurde. Diese Fundstätte, die zum BIC (Kulturgut von allgemeinen Interesse) erklärt wurde, war möglicherweise über 1.500 Jahre bewohnt (vom III. Bis zum XVIII. Jahrhundert). Diese Daten sollen im Rahmen der Untersuchung bestätigt werden. Deshalb gilt die Höhle von Villaverde als wichtige Ureinwohnersiedlung der Kanaren. Die letzte archäologische Untersuchung im Jahr 2018 war von der Generaldirektion für Kulturerbe der Regierung der Kanaren in die Wege geleitet worden. An der zweiten Phase, die für diesen Sommer vorgesehen ist, wird sich die Gemeindeverwaltung von La Oliva erneut beteiligen. Diesmal wird sie nicht nur das Grundstück abtreten (die Höhle gehört zur Gemeinde), sondern auch das Projekt mit einer eigenen Investition kofinanzieren.

Eine Grabstätte aus der Zeit vom XII. – XII. Jahrhundert und eine Behausung aus dem VIII. Jahrhundert

Die Datierung der Knochen des „Individuums 1”, ein Mann im Alter von ungefähr vierzig Jahren, der zusammen mit einem vierjährigen Kind gefunden wurde, welches in einer überraschenden Lage über dem Kopf des Erwachsenen lag, bestätigt, dass die Fundstätte eine Ureinwohnersiedlung aus der Zeit vom XII. bis zum XIII. Jahrhundert ist. Diese Untersuchungen wurden von dem Unternehmen Arenisca Arqueología ausgeführt. Die letzten Ausgraben waren 1988 durchgeführt worden. Die Projektleiterin, die Archäologin Rosa López erklärte: „Die Knochen aus der Fundstätte sind zum ersten Mal datiert worden.

Zu diesem Zweck wurden die Knochen des erwachsenen Mannes in einem Labor in Miami untersucht“. Die Bauwerke sind sogar noch älter. „Anhand der Radiokohlenstoffdatierung von 14 Überresten von Ziegenknochen und Asche konnten wir erfahren, dass die ältesten Bauwerke, welche in dieser Phase untersucht werden, ein Wohnhaus aus dem VIII. Jahrhundert sein könnten“. Das Team von Arenisca hat Tausende von Fragmenten (300 Tüten mit Material) sichergestellt, die noch untersucht werden müssen. Die Fundstücke, zu denen Muscheln, Tierknochen von Ziegen, Schafen und Schweinen sogar von Meerestieren wie Fischen und Wahlen gehören, sowie große Mengen von Asche, zeigen dass dieser Ort lange genutzt wurde. Dazu kommen Fundstücke aus Keramik sowie einige dekorative Elemente, die beweisen, dass es eine sehr komplexe Gesellschaft war. Bei den Ausgrabungen in den achtziger Jahren wurden auch Knochen von Mönchsrobben gefunden. Villaverde ist die einzige Fundstätte, wo diese Überreste gefunden wurden.

2. Phase: historische Schlussfolgerungen

Für die zweite Phase des Projektes, die von der Gemeinde La Oliva und der Regierung der Kanaren kofinanziert wird, im Juli 2019 beginnen und fünf Monate dauern wird, hat das Unternehmen Arenisca Arqueología bedeutende Neuerungen vorgeschlagen. Genau wie in der ersten Phase wird der Verbreitung der Ergebnisse besondere Bedeutung beigemessen. Alles, was mit den Ausgrabungen zu tun hat, wird auf einer Website mit Multimedia-Inhalten und einer virtuellen Führung veröffentlicht, die unter www.yacimientocuevadevillaverde.org verfügbar sein wird.

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